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20.07.2026
12:00 Uhr
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Triumph erweitert seine 400er-Modellreihe um die Tracker 400. Im Test überzeugt das minimalistische A2-Motorrad mit leichtfüßigem Handling.

Was tut ein Motorradhersteller, um mit einem neuen Modell aufzufallen? Meist versucht er es mit einem neuen Design oder höherer Leistung. Bei der Tracker 400 hat Triumph beides gemacht und die Modellbasis dabei genügend verändert, dass es sich spürbar auf das Fahrverhalten auswirken sollte. Für einen Test stand freundlicherweise eines der ersten Exemplare vom Triumph-Händler Zweiradtechnik Baldauf in Bonn zur Verfügung.
Flat Track ist in Amerika eine populäre Motorsportdisziplin, bei der abgespeckte Bikes mit breiten Lenkern über Rennstrecken driften, die aus zwei Geraden und zwei Kurven bestehen. Das hat Triumph zur Tracker 400 inspiriert. Ihre vor zwei Jahren gelaunchte TR-Modellreihe, bislang bestehend aus der Speed 400, Scrambler 400 X und XC, ist bereits erfolgreich. Von Triumph mit Bajaj entwickelt und dort in Indien gebaut, zeichnen sie sich durch ansprechendes Design und günstige Preise aus. Vor allem auf dem Subkontinent verkaufen sich die Einzylinder von Triumph prächtig, aber auch in Europa ist die Nachfrage gut.
Sebastian Bauer
Jetzt hat die englische Marke mit der Tracker 400 ein viertes Modell aufgelegt. Sie teilen sich alle den flüssigkeitsgekühlten 398-cm3-Vierventil-Einzylinder, den Stahlrohrrahmen und die Schwinge. Dennoch zeigt sich die neue Tracker 400 sehr eigenständig. Die Entwickler wussten, dass ein Flat Tracker unbedingt minimalistisch wirken muss, denn im Rennen bedeutet jedes überflüssige Teil unnötiges Gewicht. Dazu kommt eine typische Linie: Passend zum niedrigen Erscheinungsbild einer Flat-Track-Maschine beträgt die Sitzhöhe der Triumph gerade mal 805 mm.